Opferstein
Beschreibung
Hierbei handelt es sich um einen sagenumwobenen Felsen am Trifelsblickweg des Gräfensteiner Landes. Um ihn rankten sich in der Vergangenheit immer wieder Theorien und Legenden über die Entstehung und Verwendung der auf ihm ersichtlichen Vertiefungen, den sogenannten "Felsschüsseln". Manche vermuteten gar, dass der Felsen in vorchristlicher Zeit als heidnischer "Opferaltar" oder Zufluchtsort und "Heiliger Hain" fungierte. Heute geht man jedoch lt. der Ortschronik Münchweiler an der Rodalb, geschrieben von Werner Dillenkofer, eher davon aus, dass die "Felsschüsseln" und Kerben eher als gewöhnliche Verwitterungsformen zu betrachten sind. So könnten sich an den Stellen in der Vergangenheit kugelförmige Eisen-Einlagerungen befunden haben, die irgendwann herausgefallen bzw. entfernt worden sind. Erosion und Witterung haben dann wohl im Laufe der Zeit zu den merkwürdigen Vertiefungen im Fels geführt.
Homepage
Gemeinde Münchweiler/Rodalb
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Reiseführerseite Münchweiler an der Rodalb
Verbandsgemeinde Rodalben
Gemeindewerke Münchweiler an der Rodalb
Ganzjährig frei zugänglich.
Allgemeine Informationen
Felsen
Teufelstisch, Braut & Bräutigam, Jungfernsprung… die Namen und Legenden die sich um sie ranken sind fast so bizarr wie ihre Erscheinung. Der Bundsandstein und die daraus bestehenden Felstürme bestimmen die Landschaft des Pfälzerwalds. Entstanden sind sie im Perm und Trias vor über 250 Millionen Jahren, als sich über 500 m mächtige Sedimentschichten im Gebiet des heutigen Pfälzerwaldes abgelagert haben. Durch Beimengungen von Eisenoxid erhielten sie ihre charakteristische rote Farbe. Ihre heutige Form erhielten sie durch die Erosion der letzten 5 Millionen Jahre. Im Mittelalter dienten sie nicht nur als Sockel oder Fundament für die unzähligen Burgen, sondern wurden auf Grund ihrer leichten Bearbeitbarkeit, häufig in den Burgbau mit einbezogen.